Phoenix Landegebiet

Phoenix landete am 25. Mai 2008 am nördlichen Polarkreis des Mars in der Vastitas Borealis-Ebene bei etwa 68° Nord in der Nähe des Mars-Nordpols auf einer geographischen Höhe, wie sie auf der Erde etwa Alaska oder Nordnorwegen entspricht. Es wurde erwartet, dass in dieser Lage der Boden ab etwa 3 cm Tiefe gefroren war. Hier sollte der Instrumentenarm von Phoenix hineingraben und die Zusammensetzung und die sonstigen Gegebenheiten des Bodens analysieren. Der entsprechende Google Mars - Kartenausschnitt zeigt eine zoombare Karte, die den Landeplatz sehr schön darstellt. Ein Hinein- und Herauszoomen in der "Elevation"-Darstellung ermöglicht am besten eine genaue geographische Einordnung. Abb. 1a zeigt eine Übersichtskarte des Landeortes im Vergleich zu den Positionen der anderen auf dem Mars bisher erfolgreichen Raumschiffe, Abb. 1b die alternative Darstellung in der Projektion auf einen Marsglobus:
 
Übersichtskarte
Abb.1a: Übersichtskarte der Landerposition
Darstellung des Landeortes auf dem Marsglobus
Abb.1b: alternative Darstellung des Landeortes auf dem Marsglobus

 Das Landegebiet südwestlich des Kraters Heimdall war ein im Sommer etwa 3 cm tief aufgetauter Permafrostboden. Die folgende Abbildung zeigt das entsprechende Orbitalfoto von MRO:
 
Abb.2: Orbitalfoto des Landegebietes in der Vastitas Borealis Ebene bei 68.5° Nord. (links Übersichtsfoto, rechts hochaufgelöstes Foto). Es handelt sich um eine Permafrostregion, wo Zyklen von Frost und Tauwetter den Boden in eine polygone Struktur umgewandelt haben. Ab einer Tiefe von etwa 3 cm sollte hier der Boden ganzjährig gefroren sein.
Abb.3: topografische Karte des Landegebietes bei 68.5° Nord. Es liegt südwestlich des die Gegend prägenden Kraters Heimdall.
Region "1" der Abbildung 5 Region "3" der Abbildung 5 Region "2" der Abbildung 5
Abb. 4: Foto von den Gebieten 1, 2, und 3 des nächsten Bildes aus der Phoenix-Landeellipse. MRO machte sie durch die Wolken des beginnenden Mars-Nordfrühlings im Februar 2008.
Übersicht Phoenix Landeort
Abb.5: Lageplan der Fotos der Abbildung 4

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