US-Mondprogramm wird eingestellt
Die Regierungsvorgabe für die NASA-Finanzen der Haushaltsjahre 2010 und 2011 sehen kein Geld für das Mondprogramm vor, das bis 2020 Menschen auf den Mond bringen sollte.
Quelle
http://www.whitehouse.gov/....pdf
Wichtige Hyperlinks
http://www.marspages.eu/in....php?section=calendar&cmd=event&id=85
http://www.marspages.eu/in....php?section=news&cmd=details&newsid=290
Veröffentlicht am:
19:24:30 01.02.2010 von Udo Günther
Jetzt ist es amtlich: Die US-Regierung gibt zwar mehr Geld für die NASA aus (2009: 17.8 Mrd $, 2010: 18.7 Mrd $, 2011: 19 Mrd $), aber NICHT für das bemannte Mondlandungsprogramm der Vorgängerregierung Bush. Dies bedeutet, dass das Constellation-Programm, d.h. die Entwicklung der Ares-Rakete und der Technologie für eine Mondlandung der Amerikaner bis 2020 gestrichen wird. Die Mondlandung findet nicht statt !
Die wichtigsten Stichpunkte im Einzelnen:
Die wichtigsten Stichpunkte im Einzelnen:
- 6 Mrd $ mehr über die nächsten fünf Jahre
- Kein Geld für das Mondlandungsprogramm "Constellation", das die schon vor 50 Jahren ausgeführten Ziele (Mondlandungen der Apollo-Missionen) lediglich erneut wiederholt. Das Programm ist weit hinter den Vorgaben zurück und würde große Kostenanstrengungen erfordern, um eine Landung bis zum Jahr 2030 überhaupt möglich machen zu können.
- Stattdessen kühne neue Anstrengungen, die das Innovationspotential der Amerikaner auf bessere und innovativere Technologien für die zukünftige Erforschnung des Weltraums umlenken.
- Einführung von "gamechanging"-Technologien, die die weitere Weltraumforschung der USA, deren Reichweite sowie andere kommerzielle Unternehmungen der USA auf diesem Sektor unterstützen, sowie billiger und besser machen.
- Zusammenfassung der kommerziellen und staatlichen Weltraumindustrie der USA, um auch weiterhin den Transport von Mannschaften zur ISS zu ermöglichen, ohne längerfristig auf ausländische Unterstützung angewiesen zu sein.
- Erweiterung der ISS in Zusammenarbeit mit den internationalen Partnern.
- Einführung eines robusten Programms zur robotgesteuerten Erforschung des Sonnensystems und neuer astronomischen Beobachtungsstationen, auch um potentiell gefährliche Asteroiden rechtzeitig erkennen zu können.
- Unterstützung der Beiträge zur Klimaerforschung und der Treibhausgas-Problematik.
- Wiederbelebung und Neuausrichtung der NASA, um deren Menschen und Einrichtungen zu einer effizienten Forschungs- und Entrwicklungsagentur für die Techgnologien des 21. Jahrhunderts zu machen.
Die Administration muß und will sparen, da ist die NASA als eine Regierungsbehörde mit dabei. Ob und wieweit diese Vorgaben auch umgesetzt werden (können) bestimmt die Diskussion, die mit der Veröffentlichung dieser Pläne nun losbrechen wird. Der Etat muss den Senat und das Repräsentantenhaus passieren, da wird man sehen, wie weit sich die Obama-Administration da mit ihren Plänen durchsetzen kann.
Quelle
http://www.whitehouse.gov/....pdf
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